Rundgang: Buden und Burschenschaften in der Josefstadt

rundgang der grünen josefstadt mit judith götz und fanny Rasul am 17.1.2022

Im 8. Bezirk ist die Dichte an Verbindungshäusern so hoch wie kaum wo in Österreich. Ob katholisch oder deutsch-völkisch, akademisch oder pennal, konservativ oder rechtsextrem, Burschen- oder Mädelschaft – in der Josefstadt findet sich die gesamte Palette dessen, was das österreichische Verbindungswesen zu bieten hat.

Unter dem Deckmantel der Kritik an den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie marschieren seit Monaten sogenannte „normale Bürger_innen“ Hand in Hand mit Rechtsextremist_innen, Neonazis und Neofaschist_innen unter der Schirmherrschaft der FPÖ. Ist angesichts der enormen rechtsextremen Mobilisierung der vergangenen Zeit die Beschäftigung mit deutschnationalen Burschenschaften ein antifaschistisches „Orchiedeenfach“ geworden? Ein Blick in die Geschichte des Rechtsextremismus in Österreich zeigt, dass Burschenschaften immer eine zentrale Rolle inne hatten. Sei es als Rückzugsort vor staatlicher Repression, Personalreservoir oder als ideologische Stichwortgeberin.

Was sind deutschnationale Verbindungen und was passiert hinter den verschlossenen Türen ihrer „Buden“, von denen es in der Josefstadt besonders viele gibt? Welche ideologische Weltanschauung vertreten sie und wie leben sie diese in der Praxis? Warum finden sich vor allem in der FPÖ so viele Burschenschafter? Diese und viele weitere spannende Fragen werden bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Josefstadt beantwortet.

„Wir müssen der rechtsextremen Radikalisierung entgegentreten!“

Bezirksvorsteherstellvertreterin Lena Köhler
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