Sparen am falschen Ende

Wien will 2026 rund zwei Milliarden Euro einsparen. Die Josefstadt erhält nur 3,5 Millionen Euro – kaum genug, um Straßen, Parks, Schulen, Kulturförderungen oder Jugendzentren zu erhalten. Die inneren Bezirke sind seit Jahren chronisch unterfinanziert und können ohne Förderungen der Stadt keine neuen Projekte umsetzen oder notwendigen Maßnahmen für Lebensqualität schaffen.

Gleichzeitig steigen Öffi-Ticketpreise; es wird bei Mindestsicherung, bei Obdachlosen und der Suchthilfe gekürzt. Ein fossiles Großprojekt wie der Lobautunnel bleibt unberührt. Die Stadt Wien droht also ihre soziale DNA zu verlieren, anstatt in die Zukunft zu investieren.

Bezirke entscheiden über Lebensqualität vor Ort! An den, ohnehin unterfinanzieren, Bezirken zu kürzen ist also der falsche Weg. Die neuen Bäume in der Lederergase dürfen nicht die letzten sein!