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am 19. August

Gemeinsam für mehr Grün in der Josefstadt!

Noah Schönhart - Die Josefstadt ist der Bezirk mit dem geringsten Grünflächenanteil in ganz Wien, sowohl in absoluten Zahlen als auch pro Kopf. Das wollen wir ändern!

Der Achte ist ein wunderschöner, pittoresker und lebenswerter Bezirk. Gleichzeitig ist der Grünflächenanteil hier so gering wie nirgendwo sonst in Wien. Speziell auf der Josefstädter Straße wird das besonders deutlich: Kein einziger Baum wächst auf dieser Straße, die das Herzstück der Josefstadt bildet. Wir wollen das ändern und aus der grauen Josefstadt einen grünen, klimafitten Bezirk machen!


Mit einer aktionistischen Fotokampagne haben wir kürzlich die Menschen – egal ob im Auto, am Rad oder zu Fuß – entlang der Josefstädter Straße auf einen Missstand aufmerksam gemacht: Es gibt zu wenig grün im Achten und das ist unübersehbar.


Nicht einmal 500 Bäume finden sich im Bezirk, der Großteil davon versteckt in Hinterhöfen und damit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. In einer Stadt, die immer heißer wird, ist das fatal. 2050 schon wird es in Wien so heiß sein wie heute in Griechenland. Ältere Menschen und Kinder leiden unter der Hitze besonders. Wir können den globalen Klimawandel in der Josefstadt nicht besiegen, aber sehr wohl sicherstellen, dass unser Bezirk auch in Zukunft ein lebenswerter Wohnort für Jung und Alt bleibt und die Zahl der Bäume in den nächsten Jahren auf 1.000 verdoppeln. Das ist nicht nur möglich, sondern dringend notwendig, wenn die Auswirkungen der Klimakrise minieren wollen. Bäume und öffentliche Grünflächen sind dafür ein wichtiges Mittel.


Gerade einmal drei „größere“ Parkanlagen (die diesen Namen auch verdienen) gibt es im Achten. Für einen Bezirk, der seit Jahren besonders bei jungen Familien beliebt ist, ist das nicht gerade viel. Das Problem: Die Josefstadt ist dicht verbaut und nur wenige Flächen eignen sich, um etwas einen neuen Park entstehen zu lassen: Eine davon ist der Vorplatz der Volksschule Pfeilgasse, wo wir uns schon seit längerem vehement für eine grüne Umgestaltung und die Schaffung eines neuen Parks einsetzen. Noch mehr grün verspricht die „Pfeilpiazza“ an der Ecke Pfeilgasse, Strozzigasse, wo wir ein 4.000 Quadratmeter großes Areal, das bisher hauptsächlich als Parkplatz verwendet wird, umgestalten und mit zahlreichen Bäumen in eine grüne Oase im Bezirk schaffen wollen.


Zusammen mit der Begegnungszone Josefstädter Straße und der schon bestehenden Begegnungszone Lange Gasse bilden wir so eine „grüne Spange“ im Herzen des Bezirks. Wir schaffen Raum für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, sorgen für eine barrierefreie Stadt mit vielen Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen und setzen mit zahlreichen Baumpflanzungen und Wasserelementen starke Akzente für eine nachhaltig grüne Josefstadt.


Die Verkehrssicherheit nimmt stark zu, Lärmbelästigungen und Abgasemissionen werden minimiert. Und nicht nur für die unmittelbaren Anrainer*innen, auch für die zahlreichen Geschäftstreibenden auf der Josefstädter Straße würde eine grüne Begegnungszone Vorteile mit sich bringen: Mehr Leben in der Straße tut schließlich auch dem Einzelhandel gut, das haben zahlreiche andere Beispiele in Wien längst gezeigt.


Unzählige Bürger*innen haben sich in Gesprächen, aber auch via Mail bereits erfreut über unsere Konzepte für eine grünere Josefstadt gezeigt und begrüßen die klimafreundlichen Maßnahmen.


Wir freuen uns, wenn auch Sie uns unterstützen und am 11. Oktober für eine grüne Josefstadt stimmen.