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am 31. Juli

Begegnungszone Josefstädter Straße

Martin Fabisch - Platz für Alle!

Die Josefstädter Straße ist das Herz der Josefstadt. Wir wollen sie neugestalten, spürbar verkehrsberuhigen, mit Bäumen begrünen und zu einer Begegnungszone mit viel Platz für alle umbauen. Dabei soll sie mit der Begegnungszone Lange Gasse, den Palais Innenhöfen und der Pfeilpiazza verbunden werden und so eine grüne Spange mitten im Achten darstellen.


Derzeit fahren täglich rund 10.000 Autos durch die Josefstädter Straße, ca. 90% davon ist reiner Durchzugsverkehr. Das erzeugt Lärm, Luftverschmutzung und schafft Gefahrenpotenzial für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen. Wir wollen das ändern. 


In Zeiten von Klimawandel und Veränderung  ist es höchste Zeit, die Josefstädter Straße völlig neu zu gestalten: Sie soll zur Begegnungszone werden, mit zahlreichen Bäumen, Bänken, und Nebelduschen. Somit wird Platz geschaffen, für Lebensfreude und Miteinander, für Schanigärten und gemütliches Verweilen. Autos dürfen nur noch langsam durchfahren und die Straßenbahnlinie 2 wird vor dem Theater in der Josefstadt eingleisig geführt werden. Die Parkplätze werden auf ein Minimum reduziert und Car-Sharing-Plätze, Lieferdienste und Behindertenparkplätze in die Planung miteinbezogen. 


Die neue Begegnungszone erhöht die Lebensqualität der direkten Anrainer*innen massiv: Plötzlich kann man auf der Straße sein eigenes Wort wieder verstehen – viel weniger Lärm, weniger


Schadstoffe, bessere Luft. Im Bereich zwischen Lange Gasse und Piaristengasse schaffen wir speziell aufgrund der Engstelle Josefstädter Theater eine Fußgängerzone! Auch die Wirtschaft profitiert: Studien der Wirtschaftskammer haben gezeigt, dass Geschäfte in Begegnungszonen wesentlich besser besucht sind. Genau dies brauchen wir, um die Corona-Krise gut zu überwinden!


Mittels dieser entschleunigenden Maßnahmen werden wir das Flair einer italienischen Flaniermeile erzeugen und gleichzeitig für die Stärkung der Nahversorgung und der durch Corona so stark gebeutelten Wirtschaft vor Ort sorgen. Die Zukunft beginnt im 8. Bezirk!