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am 9. März

Florianigasse: Bezirk beschließt Radfahren gegen die Einbahn

Webredaktion der Grünen Josefstadt, Martin Köck - Bezirk beschließt Radfahren gegen die Einbahn in der Florianigasse

Mit der nun beschlossenen Öffnung der Einbahn Florianigasse für Radfahrende kommt eine jahrelange Forderung der Grünen ihrer Realisierung ein Stück näher. In der großen Lücke zwischen Josefstädterstrasse (Schienenstrasse) und Laudongasse (ebenfalls Schienenstrasse) wird es eine neue direkte Verbindung Richtung Ring/Universität geben.

So ungefähr schaut derzeit noch eine Fahrrad-Fahrt zur Universität aus - über Schienenstrassen und Radstreifen zwischen Auto-Fahrspuren: https://www.youtube.com/watch?v=ZaN4H298gJ0

Für uns ist wichtig, dass die Verbesserungs-Maßnahmen im Bereich Mobilität allen Bevölkerungsgruppen zugute kommen, aber besonders auch Kindern, älteren Menschen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Am Beispiel Florianigasse bedeutet das konkret, dass es nicht genügt, Radfahren gegen die Einbahn auf der Fahrbahn zu legalisieren, sondern dass gleichzeitig der Durchzugsverkehr dort unterbunden werden muss. Es wird sich zeigen, wie lange die beiden ÖVP Bezirksvorstehungen von Josefstadt und City brauchen, um den Speckgürtel-Schleichweg bei der Einfahrt von der Felderstrasse her kommend, endlich abzudrehen.

https://josefstadt.gruene.at/themen/mobilitaet/florianigasse-der-speckguertel-schleichweg​

Damit soll diese neue Hauptradroute allen Menschen einen gefahrlosen und lustvollen Einstieg ins Fahrradfahren mitten in der Stadt ermöglichen - und gleichzeitig Raum für die fußgängerfreundliche Gestaltung von Straßenraum ermöglichen.

Und bei alldem ist das Wichtigste: Radfahren und Zufußgehen ist nicht nur eine großartige Möglichkeit, anderen zu begegnen, sondern auch die einfachste Möglichkeit, ein Glücksgefühl zu erzeugen. Probieren Sie es aus - vermutlich noch in diesem Jahr - in der neuen Florianigasse :-)