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am 12. Dezember 2017

Stadteinwärts durch die Florianigasse radeln!

Alexander Spritzendorfer, Martin Köck, Markus Mondre - Etappenziel erreicht: Anfang 2018 wird die Florianigasse für das Radfahren stadteinwärts geöffnet!

Die Florianigasse von der 2er Linie entlang des Schönbornparks bis zum Gürtel ist beliebt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Lokale und klein strukturierter Geschäfte, oft geprägt durch die nahe gelegene Universität. Nach jahrelangen Verhandlungen wird nun endlich eine langjährige Forderung der Grünen umgesetzt: die Florianigasse wird stadteinwärts für das Radfahren geöffnet! Dadurch entsteht eine neue Zufahrtsmöglichkeit zur Universität, ohne mit dem Rad auf den Schienenstraßen Laudongasse und Alserstraße fahren zu müssen. Auf Antrag der Grünen hatte die Gemeinde diese wichtige Radroute zwischen Gürtel und 2er Linie Richtung Universität in das Hauptradwegenetz aufgenommen. „Dadurch entstehen dem Bezirk keine Kosten für die erforderlichen kleinen Adaptierungen entlang der rund 1 Kilometer langen Strecke.“ so der stellvertretende Bezirksvorsteher der Josefstadt, Alexander Spritzendorfer.

Der Stadtplaner und Grüne Bezirksrat Markus Mondre freut sich über diesen Erfolg: „Wer einen Blick auf die Karte von Wien wirft, wird sofort erkennen, dass es sich um eine wichtige west-ost Radverbindung handelt. Wir freuen uns, dass diese Verbindung für den Radverkehr nun auch stadteinwärts geöffnet wird. Damit wird das Radfahren auf den Gehsteigen in der Florianigasse ein Ende haben.“ so Markus Mondre, Mitglied der Bezirksentwicklungskommission Josefstadt.


Die Florianigasse ist allerdings auch ein beliebter Schleichweg für Autofahrer. Wir freuen uns, dass die ÖVP das Projekt Radfahren gegen die Einbahn unterstützt. Durch den massiven Autoverkehr wird es aber eine Verbindung für erfahrene RadlerInnen bleiben, vor allem bergauf, wo es bei dichtem Autoverkehr laufend zu unangenehmen Überholmanövern kommen kann. „Wir laden die ÖVP ein, gemäß dem gemeinsam beschlossenen Masterplan Mobilität, nun den nächsten wichtigen Schritt in der Florianigasse zu realisieren: eine spürbare Reduktion des Durchzugsverkehrs für bessere Luft, weniger Lärm, die Möglichkeit von Gestaltung des Öffentlichen Raumes mit mehr Aufenthaltsqualität, und damit eine höhere Lebensqualität für den ganzen Bezirk“ so Bezirksrat Martin Köck, der das Projekt auf grüner Seite maßgeblich unterstützt hat. 2018 wechselt ​Köck als Mobilitätsexperte in die Leopoldstadt, wo die Grünen als Regierungspartei, Mobilitätspolitik vor allem für die schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen gestalten.


Markus Mondre (Grüne) freut sich aufs stadteinwärts-radeln durch die Florianigasse.