Bezirke
Navigation:
am 21. Dezember 2015

Ein Bio-Christbaum für die Josefstadt

Webredaktion der Grünen Josefstadt - Biogreissler, Bauernläden und Biomärkte sprießen in der Josefstadt. Viele kaufen am liebsten biologisches, regionales oder fair-gehandeltes Obst und Gemüse. Der Umweltsprecher der Grünen Josefstadt, Martin Fabisch, appelliert, auch beim Christbaum an die Umwelt zu denken.

Martin Fabisch und Tochter Emilia wollen einen Bio-Christbaum für den Klimaschutz

Biobäume bringen ein Stück Natur in die Wohnzimmer, denn sie kommen ohne chemisch-synthetische Spritzmittel und ohne Kunstdünger aus. „Den Unterschied merkt man und die Umwelt wird nicht durch Monokulturen belastet“, sagt Fabisch. Er stellte bei der Bezirksvertretung den Antrag, künftig am Josef-Matthias-Hauer-Platz einen Bezirks-Christbaum aus biologischer Produktion aufzustellen, welcher einstimmig von allen Fraktionen angenommen wurde.

Information über Verkaufsstellen mit biologischen Angeboten findet man bei der Umweltberatung (www.umweltberatung.at). Noch ist der Bioanteil an der Gesamtzahl der Christbäume allerdings gering. „Wenn kein Bio-Christbaum zu bekommen ist, dann ist ein Baum aus den regionalen Umland die beste Alternative“, meint Fabisch weiter. Hingegen werden importierte Tannen aus Dänemark und aus anderen weiter entfernten Regionen nicht nur früher gefällt, sondern auch weiter transportiert und im Kühlhaus gelagert, was wiederum zu einer hohen CO2-Belastung führt.