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am 17. September 2015

Ein neuer Park für die Josefstadt

Martin Fabisch - Mehr Grün für die Josefstadt Grünräume öffnen und neuen Grünraum schaffen!

Die Josefstadt ist nicht nur der kleinste Bezirk Wiens, sie ist neben Mariahilf und Neubau auch der Bezirk mit dem geringsten Anteil an Grünflächen. Gerade in Zeiten von Hundstagen, wie sie diesen Sommer mehrere Wochen bei jenseits der 35 Grad andauerten, sehnen wir uns auch wegen des angenehmeren Mikroklimas mehr denn je nach Grün in Dachgärten, Innen- und Hinterhöfen. Das gilt auch für Grünflächen auf öffentlichen Plätzen in unserem Bezirk. Dort wo noch kein Grün ist, muss es für die BewohnerInnen so weit als möglich erschlossen werden: So bietet beispielsweise das Palais Strozzieine attraktive Grünfläche für die JosefstädterInnen, von der bis zum heutigen Tag trotz aller Versprechen der Regierung ÖVP-Mickel die Bevölkerung noch immer ausgesperrt ist. Hier gilt es umgehend, nicht nur den ersten Innenhof mit dem Springbrunnen, sondern vor allem den zweiten, eine echte Grünoase, endlich zu öffnen.

Im Hinterhof der Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter, BVA (Josefstädter Straße 80), liegt ein Park, der in puncto Größe den in unmittelbarer Nähe befindlichen Bennoplatz übertrifft. Trotz der bereits bei der Errichtung des Gebäudes getätigten Zusage seitens der BVA, den Park der Allgemeinheit zugänglich zu machen, ist dies bis heute nicht passiert. Das wird sich unter einer grünen Regierung ändern!

Das Palais Auersperg ist zwar in Privatbesitz, doch auch hier möchten wir Grüne uns einsetzen, dass die Grünfläche geöffnet wird und so ein neues Grünjuwel für die Josefstadt entsteht.

Der ÖVP-Bezirksvorsteherin mangelt es an Ideen hinsichtlich Grünraumbeschaffung und sie zelebriert ihre Untätigkeit, wir hingegen sagen: Ein neuer Park muss her! Die Flächen vor der Schule Pfeilgasse und dem bestehenden Beserlpark in der Stolzenthalergasse werden zu einer neuen Parkanlage – Arbeitstitel: Pfeilpark – verbunden. Davon profitieren SchülerInnen und AnrainerInnen zu gleichen Teilen.

Der Tigerpark bedarf 20 Jahre nach seinem Umbau einer Evaluierung. Auch wenn er gut genutzt ist, wünscht man sich doch mehr Grün, allein schon darum, um sich dort weniger auf dem Dach einer Tiefgarage zu fühlen.

Der jetzt schon stark genutzte Hamerlingpark läuft durch die Fertigstellung des Projekts „Das Hamerling“ mit der Wohnmöglichkeit für 300 neue AnrainerInnen Gefahr, zu geringe Kapazitäten für künftige Nutzungsbedürfnisse vorzuweisen. Es gilt, eine Möglichkeit zu finden, durch Begrünung von angrenzenden Straßen den Park mit dem Josef-Matthias-Hauer-Platz zu verbinden und ihn so zu vergrößern.

Der größte Park der Josefstadt, der Schönbornpark, ist in die Jahre gekommen. Nach der Renovierung der denkmalgeschützten Mauer und der Toiletteanlagen streben wir punktuelle Verbesserungen von Spiel- und Sportplätzen an, um so schnell und zielgenau auf diese Wünsche und Bedürfnisse von ParkbesucherInnen eingehen zu können. Gegenüber der bisher geplanten 1,5 Mio. € teuren Gesamtgestaltung schont diese Vorgangsweise die finanziellen Ressourcen des Bezirks.

Es gibt eine Menge nachzuholen, nachdem in den letzten fünf Jahren sehr viel liegen geblieben ist. Deshalb sagen wir: Die Josefstadt muss ein deutlich sichtbarer grüner Bezirk werden. Die Vision von 100 neuen Bäumen macht den Anfang. Grün wird Realität für die Lebensqualität in der Josefstadt!

Zukunftsbilder: hier könnte der Pfeilpark, eine neue Grünfläche in der Josefstadt entstehen.